Militär Schweizer Armee Richtstrahl bei den Übermittlungstruppen

Richstrahl bei den Übermittlungstruppen

Richtstrahl bei den Übermittlungstruppen

Autor: Bäschlin Werner

CHF 30.00

Gebunden, 157 Seiten, zahlr. Abb.
Gewicht 644 g, Format 17,5 cm x 24,5 cm
Erschienen: Oktober 2005

 

Richtstrahl bei den Übermittlungstruppen

Ein Beitrag zur Schweizer Armeegeschichte und zur Schweizer Industriegeschichte 1940 bis 2001

Da in der betrachteten Epoche ausschliesslich Material schweizerischen Ursprungs zum Einsatz kam, schreibt dieses Buch nicht nur Militärge schichte, sondern ist gleichzeitig ein wichtiger und wertvoller Beitrag zur Entwicklung der Schweizer Hochfrequenz-Industrie.

Die Schweizer Industrie hatte zwar auf dem Gebiet der klassischen Elektrotechnik Pionierleistungen erbracht, die Hochfrequenztechnik aber bis in die Mitte der 30er Jahre vernachlässigt. Erst 1933 wurde an der ETH Zürich das Institut für Hochfrequenztechnik gegründet. 1936 entstanden dann bei Brown Boveri in Baden und bei Hasler in Bern die ersten Hochfrequenz-Abteilungen. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden auch Standard Telephon und Radio AG in Zürich in diesem Gebiet aktiv. Die Industrie versuchte den Rückstand einzuholen und beurteilte die Richtstrahltechnik als ein aussichtsreiches Gebiet.

Das reich illustrierte Werk gliedert sich in vier Kapitel: Chronik, Einsatz auf der Stufe Armee und bei den taktischen Verbänden, Entwicklung der Richtstrahltechnik im In- und Ausland sowie Aktivitäten der Schweizer Firmen mit den Beschreibungen ihrer Geräte. Ein Anhang enthält unter anderem eine Übersicht des Richtstrahlmaterials mit den Kurzdaten.

Über den Autor
Werner Bäschlin, geb. 1935 in Neuenburg, besuchte die Schulen in Oberuzwil, Winterthur und Freiburg. In Freiburg erlernte er den Beruf des Elektromechanikers und studierte anschliessend Elektrotechnik am dortigen Technikum. Schon während der Lehre begann die Faszination für die Hochfrequenztechnik. Er wurde Kurzwellenamateur und wählte später sein Hobby als berufliches Fachgebiet. Entwicklungsingenieur, einige Jahre in den USA, Abteilungsleiter und später Mitglied der Geschäftsleitung einer namhaften Schweizer Firma waren die Stationen. Seit 1997 arbeitet er freiberuflich, gibt Projekt-Support und leitet Projekte.

Die militärische Laufbahn begann Werner Bäschlin als Funkerpionier, noch in den letzten Jahren der allgemeinen Verwendung der Morsetelegraphie. Als Leutnant erlebte er ab 1962 die spannende Zeit der Bildung der Mechanisierten Division 4 mit den Herausforderungen des mobilen Einsatzes. Aus den USA zurückgekehrt, konnte er die praktische Einführung des Richtstrahls in der Grenzbrigade 5 leiten. Dank seinen Fachkenntnissen wurde Werner Bäschlin 1977 in den Armeestab umgeteilt, wo er vielfältige Studienarbeiten ausführte. Nach dem Ausscheiden aus der Armee leistete er noch 7 Jahre Dienst als Chef des Übermittlungsdienstes im Führungsstab des Kantons Aargau.


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