Militär Militärgeschichte Flaggenwechsel auf Helgoland
Flaggenwechsel auf Helgoland

Flaggenwechsel auf Helgoland

Autor: Herms Michael

CHF 44.50

Gebunden, 144 Seiten, zahlr. Abbildungen
Gewicht 701 g, Format 21 cm x 25 cm
Erschienen: 2002

 

Flaggenwechsel auf Helgoland
Der Kampf um einen militärischen Vorposten in der Nordsee

Helgoland war stets ein Zankapfel der europäischen Mächte. Das Eiland in der Deutschen Bucht galt als ein wichtiger Fixpunkt in der stürmischen See - für den Handel der Hansestädte und ihrer dynastischen Konkurrenten im Mittelalter ebenso wie für die militärischen Kontrahenten in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.

Nachdem die Insel von Friesen besiedelt worden war, gehörte sie ab dem 15. Jahrhundert zum Herzogtum Schleswig, bevor sie 1714 an Dänemark und 100 Jahre später an Grossbritannien ging. Mit dem Helgolond-Sansibar-Vertrag von 1890 sicherte sich das Deutsche Reich den roten Fels in der Nordsee. Kaiser Wilhelm II. baute Helgoland zu einer Militärfestung aus, der im Ersten und im Zweiten Weltkrieg eine strategisch wichtige Rolle zugedacht war. Nach 1945 diente die Insel der britischen Luftwaffe als Übungsziel für Bombenabwürfe. Erst im März 1952 erfolgte die Rückgabe an Deutschland. Neben der militärischen Geschichte kann Helgoland auf eine inzwischen über 170-jährige Tradition als Seebad zurückblicken, das stets prominente Besucher anzog.

Michael Herms zeigt in seiner reich bebilderten politischen Gesamtgeschichte Helgolands, warum um die Nordseeinsel immer wieder Machtkämpfe ausgetragen wurden, welche Veränderungen die Flaggenwechsel für die Helgoländer selbst mit sich brachten, was Schriftsteller, Wissenschaftler und andere Besucher bis heute an dem roten Fels so fasziniert.


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