Militär Zweiter Weltkrieg Die Armee Wenck - Hitlers letzte Hoffnung
Die Armee Wenck - Hitlers letzte Hoffnung

Die Armee Wenck - Hitlers letzte Hoffnung

Autor: Gellermann Günther W.

CHF 43.50

Gebunden, 215 Seiten, Abbildungen
Gewicht 654 g, Format 16 cm x 24 cm
Erschienen: 2007, 4. Auflage

 

Die Armee Wenck - Hitlers letzte Hoffnung
Aufstellung, Einsatz und Ende der 12. deutschen Armee im Frühjahr 1945

Die 12. Armee, besser bekannt als "Armee Wenck", war das allerletzte Aufgebot des deutschen Heeres im April 1945. Hinter den irreführenden Bezeichnungen "Armee", "Korps", "Divisionen", "Panzervernichtungs- und Panzerjagdbrigaden", "Freikorps" usw. verbargen sich Reste zerschlagener Kampftruppen, letzter Offiziers- und Unteroffiziersnachwuchs, sehr viele Reichsdienst-"Einheiten", Hitlerjugend-"Verbände" und sogar "Magenbataillons" (ausschliesslich aus chronisch Magen- und Darmkranken zusammengesetzt).

Zunächst für den Entsatz der im Ruhrgebiet eingeschlossenen Heeresgruppe Model vorgesehen, wurde die Armee Wenck von Adolf Hitler persönlich zum Entsatz von Berlin, der Reichskanzlei und damit der Person des "Führers" befohlen. Drei Charakteristika kennzeichnen die fast legendäre 12. Armee: Ihre Soldaten waren zum Teil kaum ausgebildet, der grösste Teil hatte wohl eine mehr oder weniger gründliche Einzelausbildung, zu einer Verbandsausbildung aber hatte die Zeit bei keinem Truppenteil mehr ausgereicht. Ihre Bewaffnung, Ausrüstung und Versorgung waren unzureichend bis völlig ungenügend. Zum Zweiten verfügte die Armee Wenck vom Armeeoberbefehlshaber bis hinunter in die Ebene der Bataillonskommandeure über fronterfahrene, meist hochdekorierte Offiziere. Zum Dritten besassen die Männer dieser Armee eine Kampfmoral, die der deutschen Wehrmacht in ihrer besten Zeit entsprach.


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